Foto: Christoph Hillmann
Postkartengestaltung: Jana Müller- Heuser

Ein Projekt von Angelika Niescier (Saxophone, Bassklarinette, Komposition, Leitung) mit:









Das Projekt

Die Besetzung











das Projekt:

widmet sich der Erforschung des Rhythmus bzw. seiner verschiedenen Konzepte
Durch die Auseinandersetzung der Musikerin Angelika Niescier mit dem Thema "Rhythmus" ist ein Suite entstanden, die von indischen, afrikanischen und neuzeitlichen Rhythmuskonzepten inspiriert ist.
Konzpiert für eine sehr spezielle Besetzung ist das Ziel der vierteiligen Suite, Klang - Visionen zu ermöglichen, die besonders einem der Hauptbestandteile der Musik, dem Rhythmus, Ausdruck verleihen sollen.
Das Projekt ist das Ergebnis Angelika Niesciers Arbeit, die während des vom Kulturminister Vesper vergebenen Stipendiums für eine Jazzmusikerin entstanden ist.
Bei der Premiere des Projektes bei der Weihnachts- Jazzmatinee waren das zahlreiche Publikum und die Presse begeistert, das folgende Konzert im Stadtgarten war gar ausverkauft:

"Tanz den Jazz! (...) das Publikum fand es hinreißend." (Westfälische Rundschau 27.12.2002)
"Mit einer höchst virtuosen Verbindung aus Stepptanz und kammermusikalischem Jazz sorgte die Band für einen der Höhepunkte der Matinee." (Ruhrnachrichetn 27.12.2002)
  • Notiz für interessierte Veranstalter: Ausschnitte der Stadgarten-Performance können nun in einem Video- und Sound-Demo auf verschiedenen Medien (VHS, DVD, MPEG ) HIER angefordert werden.



die Besetzung

Für dieses Projekt hat Angelika Niescier ausgezeichnete Künstler zusammengebracht, die sich alle auf ihre Weise seit Langem mit dem Thema befassen.
Neben Musikern, deren Qualitäten sich bereits in langjähriger Zusammenarbeit nicht nur bewährt, sondern als Inspiration gedient haben, konnte sie Sam Leigh Brown als Sprecherin und Sängerin gewinnen.
Und was wäre ein "Gipfelgespräch" über Rhythmus, wenn eine wichtige Komponente, die Bewegung, fehlen würde?
Zwei hervorragende Persönlichkeiten gestalten neben der klanglichen auch die visuelle Seite der Kompostionen: die Steptänzer Ulrike Neth und Sebastian Weber.


Ulrike Neth: Stepptanz, (Köln)
stand mit unterschiedlichsten Projekten im In- und Ausland auf der Bühne. (u.a. Stadtgarten, Köln; Knitting Factory, N.Y.) Ihre intensive Auseinandersetzung mit den traditionellen, amerikanischen Wurzeln des Rhythm Tap führte zur Mitwirkung in zahlreichen Jazz-Projekten und schliesslich zur Gründung des UNquartetts im Jahre 1999, eine Jazz-Band, in der Steptanz einerseits eine traditionelle Rolle spielt, andererseits durch experimentelle Techniken und ungewöhnliche Eigenkompositionen in seiner Funktion erweitert wird.

Es folgte eine intensive Auseinandersetzung mit internationalen Rhythmen, auch innerhalb des Rhythmik-Studiums an der Musikhochschule Köln (Diplom 2001) sowie durch das Studium afrokubanischer Percussion am Harbor Conservatory (N.Y.). Besonders fasziniert war Ulrike Neth von den Rhythmen und Tänzen West-Afrikas, die bis heute verblüffend enge Parallelen zum Steptanz aufzeigen.
Den Höhepunkt dieser Schaffensperiode bildete eine Tour durch West-Afrika und die USA mit dem Projekt "newRhythmix".
Im April 2002 waren erste Ergebnisse ihres neuen Projektes "Caxixis" Steptanz und seine afrikanischen Wurzeln auf der Bühne zu sehen.
Ulrike Neth lebt und arbeitet in Köln , seit September 2002 leitet sie eines der ältesten Steptanz-Studios in Deutschland (step in).

Ulrike Neths Homepage



Sebastian Weber: Stepptanz, (Köln/New York)
pendelt als freischaffender Choreograph und Tänzer zwischen USA und Europa. Seine innovative choreographische Arbeit genießt einen internationalen Ruf als Avantgarde der Zunft und wurde mit zahlreichen Förderpreisen und Auszeichnungen von Stadt, Land und Bund, sowie mit Einladungen zu internationalen Festivals honoriert. In der Presse gefeiert als "neuer Meister des Genre" stand Weber im Laufe seiner jungen Karriere mit beinahe allen internationalen Steptänzern von Rang und Namen auf der Bühne.

Sebastian Webers Homepage


Sam Leigh Brown: Sprache, Gesang, (England)
Texterin, Sängerin, die goldene Stimme von N.O.H.A und von Frank Popps Hits. Auch in der Jazzszene und bei experimentellen Events rege tätig.


Tom Lorenz: Vibraphon, Perkussion, (Düsseldorf)
Seit Jahren ist er mit seinem Projekt "Das Böse Ding" auf internationalen Festivals und in der deutschen und internationalen Clubszene präsent. Unzählige CD-, Rundfunk- und Fernsehproduktionen. Profilert sich ebnfalls als Komponist für Zeitgenössische/ Neue Musik.



Sebastian Räther: Kontrabass, Elektronik, (Köln)
Mitwirkender an diversen Rundfunk- und Fernsehproduktionen u.a. für den WDR, den Deutschlandfunk, den Bayerischen Rundfunk, der Hamburger Jazz-Welle-Plus und den NDR. Als vielseitiger und im hiesigen Raum einer der meistbeschäftigten Bassisten im Jazz-, M-Base-, und Rockbereich tätig; tourt sowohl in ganz Deutschland, als auch im Ausland. Zusammenarbeit u.a. mit Kurt Billker, Nils Wogram, Matthias Schubert, Hans Lüdemann


Christoph Hillmann: Schlagzeug, Perkussion, Elektronik, (Köln)
Der Schlagzeuger gilt als einer der profiliertesten Sideman der aktuellen deutschen Jazzszene. So arbeitet er life und im Studio u.a. mit Norbert Steins "Pata Masters", "A.Tronic" mit Dave Liebman/ Charlie Mariano, Frank Speer Quartett mit Nils Wogram, Angelika Niesciers "Sublim" mit Hans Lüdemann.
Konzertreisen nach Marokko, Australien, Indonesien, Großbritannien, Schweiz, Italien, Schweden und die USA sowie die Zusammenarbeit mit internationalen Musikern, etwa dem "European Jazz Ensemble" oder der "ARFI - Lyon", sorgten in den vergangenen Jahren für Anerkennung - Rundfunk und Fernsehpräsenz, CD- Produktionen und enthusiastische Presse.
Neben dem Schlagzeug nutzt Hillmann je nach Projekt auch die Möglichkeiten von diversen exotischen Perkussionsinstrumenten, Alltagsgegenständen, Samplern und DJ-Equipment zur Erweiterung seiner Ausdruckspalette.
Diese Vielseitigkeit führte in den vergangenen Jahren auch zu regelmäßiger künstlerischer Mitarbeit bei Theater- und Tanzproduktionen in Deutschland und im europäischen Ausland.

Christoph Hillmanns Homepage


Angelika Niescier: Saxophone, Bassklarinette, Komposition, Leitung

mehr hier